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Deshalb habe ich Die Sieben gestartet

Eine kleine, kostenlose Vorlage gegen das Gefühl, einen Monat nur abgearbeitet und nicht wirklich erlebt zu haben.

Björn

Björn • 07. Oktober 2026

Ende des Monats hab ich meinen Kalender durchgescrollt und gesehen: alles erledigt. Projekt für die Arbeit fertig, beide Zahnarzttermine wahrgenommen, der Papierkram für unsere Versicherungen endlich weg. Und trotzdem saß ich da und dachte, eigentlich müsste ich zufriedener sein.

Ich hab für fast alles eine Liste – Arbeit, Familie, Haushalt, sogar für Geburtstagsgeschenke, weil ich sonst jedes Jahr im November in Panik gerate. Nur für die Frage, was ich in einem Monat eigentlich erleben will, hatte ich nie eine. Als ich das mal versucht hab aufzuschreiben, hat mich überrascht, wie schwer mir das fällt. Ich kann dir sofort sagen, was letzten Monat auf meiner ToDo-Liste stand. Was ich erlebt hab, muss ich mir erst zusammensuchen.

Und wenn ich's dann zusammensuche, sind es fast nie die abgehakten Punkte. Es ist das Frühstück auf dem Balkon im Juni, weil das Wetter zufällig gepasst hat. Ein Gespräch mit Florian, das eigentlich nur fünf Minuten dauern sollte, bevor er ins Bett geht, und dann eine Stunde ging, weil er plötzlich von seinem besten Freund erzählen wollte. Ein Abend, an dem wir spontan gegrillt haben, obwohl eigentlich noch drei Sachen auf meiner Liste standen.

Die Sieben

Also hab ich angefangen, "Die Sieben" zu machen. Jeden Monat sieben kleine Einladungen, die ich mir überlege und veröffentliche. Keine Challenge, keine Bucket List, nichts zum Abhaken. Eher sowas wie sieben Post-its, die dich kurz aus dem Alltag rausholen – "ruf jemanden an, mit dem du lange nicht gesprochen hast" oder "iss heute mal ohne Handy auf dem Tisch". Kleine Sachen. Nichts, wofür du extra Zeit freischaufeln musst.

Sieben, weil sich das für mich richtig angefühlt hat. Bei drei hätte ich das Gefühl gehabt, es fehlt was. Bei zwanzig wär's wieder eine Liste geworden, die man abarbeiten muss – und genau davon wollte ich weg.

Deine Sieben

Die Sieben, die ich veröffentliche, sind meine – meine sieben Ideen für den Monat. Nimm sie, pick dir was raus, oder ignorier sie komplett, ist mir ehrlich egal. Was mich eigentlich mehr interessiert, sind Deine Sieben: deine eigenen sieben Momente für den Monat. Dafür gibt's eine Karte mit sieben leeren Feldern, das ich mir bspw. an den Kühlschrank hänge und am Monatsende/-beginn ausfülle, meistens abends, wenn die Kinder schlafen und ich sowieso noch kurz am Küchentisch sitze. Was bei dir reinkommt, weißt eh nur du.

Die Vorlage für Deine Sieben gibt's als Karte in meinem Shop – zum Aufhängen an den Kühlschrank, egal welcher Monat gerade läuft.

Mehr über "Die Sieben"

Passend dazu:

Die Sieben.

12 Karten für sieben Momente im Monat und die eine Frage: Was war diesen Monat schön?

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Björn

Geschrieben von Björn.

Führungskraft. Familienmensch.

Gründer von einfach produktiv.

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