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Schön, dass du hier gelandet bist.
Wenn du diese Seite aufgerufen hast, hast du wahrscheinlich gerade eine meiner Muster-ToDo-Karten vor dir liegen. Vielleicht habe ich sie dir selbst gegeben, vielleicht hast du sie irgendwo mitgenommen oder von jemandem bekommen.
Die Idee für diese Karten ist ziemlich unspektakulär entstanden. Ich schreibe mir seit Jahren auf, was ich an einem Tag erledigen möchte, und obwohl ich für meine Organisation natürlich auch digitale Tools nutze, lande ich für die konkrete Tagesplanung immer wieder bei Papier und Stift.
Mir hilft es morgens, einmal aufzuschreiben, was ansteht und was davon heute tatsächlich wichtig ist. Vor allem an Tagen, an denen im Kopf schon morgens zehn Dinge gleichzeitig herumschwirren, wird es dadurch etwas übersichtlicher.
Genau daraus ist irgendwann meine ToDo-Karte entstanden.
Nicht alles gleichzeitig. Nicht alles perfekt. Einfach anfangen.
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So nutze ich die Karte
Ich schreibe morgens die Aufgaben auf, um die ich mich an diesem Tag kümmern möchte. Dabei versuche ich inzwischen bewusst, die Karte nicht möglichst voll zu bekommen. Früher habe ich ToDo-Listen gerne so geschrieben, als hätte mein Tag ungefähr 37 Stunden. Das Ergebnis war meistens eine ziemlich lange Liste und am Abend das Gefühl, wieder nicht alles geschafft zu haben.
Heute versuche ich realistischer zu planen. Was muss heute erledigt werden? Was möchte ich gerne schaffen? Und was kann problemlos noch einen Tag warten?
Natürlich funktioniert das nicht jeden Tag gleich gut. Es kommen Termine dazwischen, eine Aufgabe dauert länger als gedacht oder irgendetwas, das morgens noch wichtig erschien, spielt am Nachmittag plötzlich keine große Rolle mehr. Die Karte soll deshalb auch kein Tagesplan sein, an den man sich anschließend sklavisch halten muss. Mir reicht es schon, wenn ich nicht ständig im Kopf behalten muss, was noch alles ansteht.
Wenn etwas erledigt ist, hake ich es ab. Was übrig bleibt, schaue ich mir am nächsten Tag noch einmal an.
Auswählen.
Du entscheidest, was heute wirklich zählt.
Festhalten.
Deine Prioritäten kommen auf die Karte.
Im Blick behalten.
Die Karte erinnert dich daran, was du dir für heute vorgenommen hast.
Abhaken.
Erledigt ist erledigt. Alles andere darf warten oder ist Bonus.
Warum ich dafür immer noch Papier nehme
Ich nutze Apps, Kalender und digitale Aufgabenlisten und möchte darauf auch nicht verzichten. Gerade wenn mehrere Projekte parallel laufen oder etwas erst in zwei Wochen relevant wird, wäre eine kleine Papierkarte ziemlich schnell überfordert.
Für den aktuellen Tag finde ich Papier trotzdem angenehm. Die Karte liegt auf meinem Schreibtisch und ich sehe sie, ohne dafür irgendetwas öffnen zu müssen. Außerdem schreibe ich Aufgaben auf Papier meist etwas bewusster auf. In einer App ist schnell noch eine Aufgabe ergänzt, dann noch eine und noch eine. Auf der Karte ist der Platz irgendwann einfach voll.
Das ist übrigens einer der Gründe, warum die Karte so aussieht, wie sie aussieht. Sie soll gar nicht alles aufnehmen können, was man irgendwann einmal erledigen möchte. Dafür gibt es bessere Werkzeuge.
Sie ist für heute gedacht.
Die Karte passt sich deinem Tag an – nicht dein Tag der Karte.
Falls du dich über die Gläser wunderst
Die kleinen Gläser auf der Karte haben keine besonders ausgeklügelte Bedeutung. Ich vergesse schlicht und einfach gerne mal, genug zu trinken, wenn ich konzentriert arbeite.
Deshalb habe ich sie als kleine Erinnerung mit aufgenommen. Wenn ein Glas Wasser leer ist, kann eines der Gläser abgehakt werden. Das war ursprünglich nur eine Kleinigkeit für mich selbst und ist dann auf der fertigen Karte geblieben.
Probiere es einfach aus
Wenn du eine Karte vor dir liegen hast, würde ich gar nicht versuchen, daraus gleich eine neue Routine zu machen. Schreib morgen früh einfach die Dinge darauf, die du erledigen möchtest, leg die Karte irgendwo hin, wo du sie sehen kannst, und schau, wie du damit zurechtkommst.
Mich würde tatsächlich interessieren, ob dir diese Art der Tagesplanung genauso hilft wie mir oder ob du ganz anders damit umgehst.
Nicht möglichst viel schaffen. Sondern den Kopf frei bekommen für das, was wirklich zählt.
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Zehn Karten für zehn Tage. Eine kleine Einladung, das Prinzip in deinem ganz normalen Alltag auszuprobieren.
Du brauchst dafür keine neue Methode zu lernen und auch keine App einzurichten.
Du brauchst nur einen Stift und ein paar Minuten am Morgen.
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Kein Abo. Kein Kleingedrucktes. Du bekommst zehn ToDo-Karten nach Hause und kannst einfach loslegen.
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Keine riesige Produktivitätswelt. Einfach ein paar gute Dinge, die den Alltag ein kleines bisschen angenehmer machen.

Wer schreibt hier eigentlich?
Ich bin Björn und hinter einfach produktiv. steckt im Grunde meine eigene Beschäftigung mit der Frage, wie ich meinen Alltag vernünftig organisiert bekomme.
Ich bin Ehemann, Papa und Teamleiter und kenne deshalb wahrscheinlich dieselbe Situation wie viele andere auch: Es gibt eigentlich immer irgendetwas zu tun. Beruflich sowieso, zu Hause ebenfalls, und dann gibt es ja auch noch die Dinge, für die man gerne Zeit hätte.
Über die Jahre habe ich vieles ausprobiert, manches wieder verworfen und einige Dinge beibehalten. Darüber schreibe ich bei einfach produktiv. Es geht dabei um Selbstmanagement, Gewohnheiten, Planung und die kleinen Sachen, die meinen Alltag einfacher machen.
Die ToDo-Karten gehören dazu. Sie sind kein besonderes Produktivitätssystem, sondern etwas, das ich selbst gerne benutze und irgendwann so gestaltet habe, wie ich es haben wollte.
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Du musst übrigens nicht sofort kaufen.
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